Pressemitteilung der Uni Dresden

   *Wie passt sich Dresden den Klimaänderungen an?*

Regionalforum mit TUD-Beteiligung am 27. Februar 2009 im Dresdner Rathaus

Am 27. Februar 2009 findet im Plenarsaal des Dresdner Rathauses von 9
bis 13.30 Uhr das erste Regionalforum zum Integrierten Regionalen
Klimaanpassungsprogramm für die Modellregion Dresden (REGKLAM) statt.
Oberbürgermeisterin Helma Orosz eröffnet die Veranstaltung. Neben
aktuellen Entwicklungen beim Klimawandel werden Möglichkeiten der
Klimaanpassung in verschiedenen  Wirtschaftszweigen  vorgestellt. Im
zweiten Teil diskutieren die  Teilnehmer in Workshops über
Anpassungsstrategien für die Gebäude- und Infrastruktur,  den 
Produktions-  und Dienstleistungssektor, die Land- und Forstwirtschaft
sowie die Stadt- und Regionalplanung. Die Teilnahme an der Veranstaltung
ist kostenfrei. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Mit zehn Fachgebieten ist die TU Dresden an REGKLAM beteiligt. Unter
anderem forschen Wasserwirtschaftler, Meteorologen, Hydrologen,
Bodenkundler und Umweltökonomen der TU Dresden für dieses Programm.

REGKLAM wird durch das Forschungsvorhaben „Klimawandel  in  Regionen
zukunftsfähig gestalten“ (KLIMZUG) vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung gefördert. Die TU Dresden erhält mit 5,5 Millionen Euro etwa
die Hälfte der gesamten Fördersumme.

Dresden gilt derzeit als eine der größten und dynamischsten
Wirtschaftsregionen in den ostdeutschen Bundesländern. In Zukunft werden
jedoch auch Dresden und sein Umland zunehmend von den vielfältigen
Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein. Die erwarteten
Klimaänderungen stellen Herausforderungen an nahezu alle
Wirtschaftszweige und werden sich auf die Lebens- und
Standortbedingungen der Region auswirken.

Ein breites Konsortium regionaler Akteure aus Politik, Verwaltung,
Wirtschaft und Wissenschaft rückt daher die Stadt und Region Dresden in
den Mittelpunkt umfangreicher Untersuchungen. Sie sollen analysieren,
wie mit den regionalen Auswirkungen des Klimawandels strategisch
umgegangen werden kann. Im Vorhaben REGKLAM  werden erstmals
grundsätzliche Fragen der absehbaren regionalen Klimaentwicklungen
bearbeitet und dargestellt, wie sich Gesellschaft und Wirtschaft
anpassen müssen. Von zentraler Bedeutung ist, wie negative Auswirkungen
vermieden oder gemindert werden können. Insbesondere gilt es,
wirtschaftliche Potenziale zu erkennen, die in Innovationen zur
Anpassung an den Klimawandel stecken.

Koordiniert wird REGKLAM vom Dresdner Leibniz-Institut für ökologische
Raumentwicklung (IÖR). Wesentliche Projektpartner sind neben der
Landeshauptstadt Dresden die TU Dresden, die TU Bergakademie Freiberg,
die Stadtentwässerung Dresden GmbH sowie das Dresdner
Grundwasserforschungszentrum und das Leibniz-

 

Institut für Troposphärenforschung. Eingebunden in das Vorhaben sind
außerdem Landesbehörden und Ministerien.
Weitere Informationen und das Tagungsprogramm: www.regklam.de

Informationen für Journalisten:
Peter Teichmann
REGKLAM, Regionales Koordinationsbüro
Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt
Telefon: 0351 488-6198, Fax: -6255
E-Mail: PTeichmann@dresden.de


 

 



 

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