Presseinformation

Am 8. April 2009, 17.00 Uhr, werden die  drei Gewinner des Wettbewerbs
„Film drehen statt wegsehen – vom Umgang mit Fremdenfeindlichkeit“ 
ausgezeichnet.

 „Schreibt ein Drehbuch oder dreht selber einen 1-4-minütigen Stummfilm,
der sich mit dem Thema „Umgang mit Fremdenfeindlichkeit“
auseinandersetzt“ – so lautete im Spätherbst 2008 die Ausschreibung auf
der Homepage des Studentenrates (StuRa) der TU Dresden.

Ausgerichtet wurde dieser Filmwettbewerb gemeinsam vom StuRa und der
Universitätsleitung der TU Dresden. Das Engagement der
Universitätsleitung begründete der Rektor damit, dass sich auf Grund
fremdenfeindlicher Übergriffe in Sachsen einige junge Menschen für
andere Studienstandorte entschieden: „Um hier eindeutige Zeichen zu
setzen und um ausländischen Studierenden zu zeigen, dass sie hier
herzlich willkommen sind, ist es aus unserer Sicht am besten, wenn wir
gemeinsam mit unseren Studierenden zeigen, dass es an der TUD keinen
Platz für Fremdenfeindlichkeit gibt. Wir wollten mit diesem Wettbewerb
erreichen, dass sich die Studierenden mit dem Thema filmisch
auseinandersetzen und damit einem breiten Publikum zeigen, wie wir
Menschen aus aller Welt integrieren.“

Elf Studenten hatten sich dann bis zum Ende der Einreichungsfrist mit
insgesamt vierzehn Beiträgen – drei als bereits gedrehte filmische
Skizze und elf als schriftliches Drehbuch – beteiligt.

Die drei besten Beiträge werden nun mit je 500 Euro prämiert. Mit dem
Geld können die filmischen Skizzen dann produziert werden.

Michael Moschke, Geschäftsführer Hochschulpolitik des Studentenrates der
TU Dresden: „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir bei dem diesjährigen
/Festival contre le racisme/ im Juni schon alle drei Beiträge sehen
könnten.“

Die Kurzfilme sollen dann nicht nur im Hörsaalzentrum vor Vorlesungen,
sondern auch im Fahrgastinformationssystem Infahrt der Dresdner
Verkehrsbetriebe eingesetzt werden.

Journalisten sind zur Auszeichnungsveranstaltung, die am 8. April 2009,
17.00 Uhr, im Festsaal des Rektorates stattfindet, herzlich eingeladen.

 
Informationen für Journalisten:
Kim-Astrid Magister
Tel. 0351 463 32398
E-Mail: pressestelle@tu-dresden.de <mailto:pressestelle@tu-dresden.de>

 Dresden,   31. März 2009


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Pressestelle TU Dresden
01062 Dresden
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Fax 0351 463-37165

 

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